Aktionsfeld 2: frei.raum.mit.gestalten
Neustadt wird zum kreativen Quartier für partizipatives und engagiertes Leben

Im zweiten Aktionsfeld werden neuartige kreative Beteiligungsformate u.a. durch Kunst bei der Lebenswelt- und Wohnumfeldgestaltung erprobt und evaluiert. Räumliche Schwerpunkte bilden die Südliche Neustadt und die Nord-Südachse bis zum weinberg campus. Ziel ist die Entwicklung übertragbarer Handlungsempfehlungen zur kreativen Stadtentwicklung in Großsiedlungen.

Gemeinsam entwickelte Kreativ- und Kunstprojekte von Wand-/Fassadengestaltungen hin zu mitgestalteten Wohnhöfen, (teil-)öffentlichen Sport- und Freizeitflächen, Quartierswegen und Durchgängen werden Keimzellen und Resonanzböden für gemeinsames Handeln von Bewohner*innen mit Künstler*innen und Designer*innen, Wohnungsunternehmen, Stadtentwickler*innen und sonstigen gesellschaftlichen Akteur*innen. Die Aktionen sprechen besonders auch Alleinerziehende, Migrant*innen oder Kinder aus bildungsfernen, von Armut betroffenen Haushalten an, da sie eine wichtige Ziel- und Beteiligungsgruppe für den sozialen Zusammenhalt der Stadt der Zukunft ist.

Arbeitsschritte

Zur Erprobung ausgewählter Kunst- und Kreativprojekte werden drei Beteiligungswerkstatten zu verschiedenen Themen durchgeführt, mit der ganz verschiedene Zielgruppen aus der Bevölkerung angesprochen und zur Mitgestaltung aufgefordert werden sollen.
Außerdem wird durch das Designhaus der Kunsthochschule Burg Giebichenstein eine Konzeptwerkstatt eingerichtet, die sich vor Ort mitten im Quartier mit der Erforschung von Konzeptansätzen zur partizipativen Projekten der Stadtentwicklung beschäftigt.

Begleitend werden durch das MuK-Department der MLU verschiedene mediale Formate erprobt, mit denen die Themen veranschaulicht und erfahrbar gemacht werden sollen.
Die fachliche Koordination dieses Aktionsfelds übernimmt science2public, Gesellschaft für Wissenschaftskommunikation. Die wissenschaftliche Begleitung in Form einer Zwischen- und Abschlussevaluierung erfolgt durch das Zentrum für Sozialforschung Halle.

Der Beirat – Ihre Mitarbeit ist gefragt

Die Formate werden u.a. mit der Freiraumgalerie, dem Department für Medien- und Kommunikationswissenschaften (MuK) der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und einer freien Konzeptwerkstatt aus Designer*innen, Künstler*innen, Architekt*innen durchgeführt und von Prof. Ulrich Reimkasten, Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle, Guido Schwarzendahl, Vorstand des Bauvereins Halle & Leuna eG, der Geschichtswerkstatt Halle-Neustadt und dem international bekannten Medienkunstverein Werkleitz Gesellschaft e.V., unterstützt.

Interessierte Bürger*innen können und sollen sich aktiv in die Werkstätten einbringen, in deren Rahmen die Kunst- und Gestaltungsprojekte entwickelt und erprobt werden. Interessent-/innen melden sich bitte bis zum 31.08.2017 bei untenstehender Ansprechpartnerin.

 


 

Noch Fragen?

Ansprechpartnerin: Ilka Bickmann

science2public® – Gesellschaft
für Wissenschaftskommunikation e.V.
Händelstraße 38
06114 Halle (Saale)

0345 – 2266258
0177 – 7290612

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