In diesem Aktionsfeld soll ein ebenso visionärer wie umsetzungsfähiger Entwurf eines nachhaltigen Konzeptes zur Nutzung von Rückbauflächen entstehen. Ziel ist, dass davon eine Inkubatorenwirkung für die langfristige Transformation des eher monofunktionalen Wohngebietes in ein funktional lebendiges sowie architektonisch und sozial vielseitiges Stadtquartier ausgeht. Dabei soll es wie in einem Baukastensystem möglichst viele Elemente aufweisen, die auch auf andere ähnliche Gebiete übertragbar sind.
Konkreter Inhalt von Aktionsfeld 3 ist die Erarbeitung eines Planungs- und Umsetzungskonzeptes für ein „neues Quartier“ im Bereich Muldestraße, das besondere Qualitäten mit sich bringt und gleichzeitig den gekonnten räumlichen Brückenschlag zwischen der nördlichen Neustadt und dem weinberg campus herstellt.
Im Fokus des Innovationsquartiers Muldestraße steht es, neue Zielgruppen für das Wohnen in Neustadt zu gewinnen. Dies soll durch attraktive Neubauten mit innovativen Ansätzen sowie entsprechende bauliche Anpassungsmaßnahmen im umgebenden Wohnungsbestand erfolgen. Daneben geht es auch um die Entwicklung von Konzeptansätzen zur Schaffung eines lebendigen Wohnumfeldes von Anfang an. Unter dem Stichwort „Maker Spaces“ soll im Innovationsquartier und dessen Umfeld deshalb ganz gezielt die Bedingungen und Möglichkeiten für die Ansiedlung von kleinteiligen Händlern und Dienstleistern untersucht, aber auch potenzielle Räume für Gründer, probierfreudige Geschäftspioniere und innovative Geschäftsideen gesucht werden.
Die wissenschaftlich untersetzte Erarbeitung des Planungs-und Umsetzungskonzeptes für das südlich des weinberg campus gelegenen Innovationsquartiers Muldestraße umfasst u.a. folgende Teilschritte
Die Vertreter-/innen fachkundiger Institutionen und gesellschaftliche Akteure haben ebenso wie interessierte Bürger-/innen, die Möglichkeit, den Erarbeitungsprozess des Planungs- und Umsetzungskonzeptes für das Innovationsquartier Muldestraße im Rahmen von 2-3 Beiratssitzungen, bei denen Zwischenstände präsentiert werden, zu begleiten. Aufgabe des Beirates ist es, die Arbeit des Fachteams aus Wissenschaftler/- innen zu begleiten und Anregungen aus Sicht von Nutzer*innen und Expert*innen aus den ‚Bereichen Wohnen und Wirtschaft einzuflechten. Interessent-/innen melden sich bitte bis zum 31.08.2017 beim untenstehenden Ansprechpartner.
Ansprechpartnerin: Kerstin Hoffmann
Stadt Halle
GB Stadtentwicklung und Umwelt
Fachbereich Planen
Hansering 15
06108 Halle (Saale)
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